Marina Weisband

Marina Weisband

Marina Weisband ist Diplom-Psychologin und Beteiligungspädagogin. Sie leitet das aula-Projekt zur Schülerpartizipation und spricht bei Veranstaltungen und in öffentlichen Medien über ihre Arbeit und Themen wie politische Partizipation, digitale Gesellschaft, Medien und Krisen.

Sie beschäftigt sich mit allerlei künstlerischem Handwerk, übersetzt Lyrik und stickt Schimpfwörter. Sie denkt auf englisch, russisch und deutsch und ist daher manchmal ein bisschen verwirrt.

Biographie

Marina Weisband, geboren 1987 in der Ukraine, ist Diplompsychologin und Expertin für digitale Partizipation und Bildung. Von 2011 bis 2012 war sie politische Geschäftsführerin der Piratenpartei Deutschland, wo sie für die Meinungsbildung innerhalb der Partei und für die Repräsentation nach außen zuständig war. Heute engagiert sie sich bei den Grünen in den Themenbereichen Digitalisierung und Bildung. In ihrem Buch „Wir nennen es Politik“ (2013 erschienen im Tropen-Verlag) schildert sie für Politik-Neueinsteiger die Möglichkeiten neuer demokratischer Formen durch Nutzung des Internets.
Seit 2014 leitet sie bei politik-digital e.V. das Projekt aula - ein Konzept zur politischen Bildung und liquid-demokratischen Beteiligung von Jugendlichen an den Regeln und Angelegenheiten ihrer Schulen und außerschulischen Organisationen (www.aula.de)
Darüber hinaus hat sie eine regelmäßige Radiokolumne beim Deutschlandfunk und ist Co-Vorsitzende bei D64 e.V., dem Zentrum für digitalen Fortschritt.

 

Bücher

Mehr als Museumsstück und Ziel von Antisemitismus?

Sachbuch

Frag uns doch!

Eine Jüdin und ein Jude erzählen aus ihrem Leben“

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Als Marina Weisband ihre Followerschaft bei Twitter fragte, was sie so am Judentum interessiere, wurde sie mit Fragen überschüttet. Angesichts der Fülle an Themen holte sie sich Unterstützung von Eliyah Havemann. Zusammen beschlossen sie, die Fragen zunächst in der Videoreihe #FragEinenJuden bei YouTube und dann – in erweiterter Form – in einem Buch zu beantworten. Entstanden ist eine so lebendige und anschauliche Annäherung an das Judentum, wie es keine trockene Einführung zu vermitteln vermag. Denn sie listen keine Fakten auf, sondern tauschen sich aus und sprechen jeweils aus ihrer eigenen Perspektive: Marina Weisband als gläubige, nicht religiöse Jüdin und Eliyah Havemann als modern-orthodoxer Jude. Nicht immer sind sie sich einig – und genau das spiegelt die Vielfalt des Judentums.
Es geht darum, wer Juden eigentlich sind, um die Religion allgemein, um religiöse Strömungen, um die jüdische Kultur und das Zusammenleben und nicht zuletzt um Antisemitismus.

Beschreibung von S. Fischer 

 

 

Sachbuch (Kapitel)

Auf der Suche nach dem Sinn
40 Gespräche über das Leben

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Was ist der Sinn des Lebens?

Hat das Leben einen Sinn? Wenn ja, welchen? Wie können wir unserem Leben Sinn verleihen? Diese und ähnliche Fragen beschäftigen uns alle einmal. Auf der Suche nach dem Sinn nähert sich mithilfe von 40 Interviews und Fotostrecken diesen oft gestellten Fragen. Wie vielfältig die Antworten sein können, zeigen Gespräche mit unterschiedlichsten Menschen: vom Pfarrer über die Aktivistin bis zum Schulkind. Prominente Stimmen sind dabei ebenso zu hören wie solche aus der Mitte der Gesellschaft. So entsteht ein facettenreiches Bild davon, wie wir im deutschsprachigen Raum über den Sinn des Lebens denken.

Beschreibung von Knesebeck

 

Sachbuch (Kapitel)

„Demokratie braucht Rückgrat“

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Wie wir unsere offene Gesellschaft verteidigen

Weltweit gerät die Demokratie unter Druck, auch bei uns. Durch populistische Wahlerfolge, grassierende Hasskriminalität und extremistische Netzwerke wie die Chat-Gruppe „Nordkreuz“. Auf Hetze, Morddrohungen und Feindeslisten folgen Taten – wie die Terroranschläge in Halle, Hanau, am Berliner Breitscheidplatz und der Mord an Walter Lübcke zeigen. Auch in der Mitte der Gesellschaft sind demokratiefeindliches Gedankengut, Misstrauen und Verschwörungsideologien weit verbreitet. Was tun?
Dieses Buch erklärt, warum wir den Mut aufbringen müssen, demokratische Grenzen klar zu benennen und besser als bisher zu verteidigen. Es zeigt, was sich dafür in Politik, Gesellschaft, Justiz und Medien konkret ändern muss.

Mit Beiträgen von Eric Hattke, Karl-Siegbert Rehberg, Ekhart Conze, Georg Restle, Ines Geipel, Hajo Funke, Peter Imbusch, Peter Imbusch, Lamya Kaddor, Dirk Laabs, Ingke Goeckenjan, Karolin Schwarz, Paul Ziemiak, Sebastian Krumbiegel, Marina Weisband und Michael Kraske.

Beschreibung von Ullstein

 

Sachbuch

„Wir nennen es Politik –
Ideen für eine zeitgemäße Demoraktie“

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»Politik hat das Ziel, alle Menschen möglichst glücklich zu machen.«

Alte Männer in grauen Anzügen sitzen in Hinterzimmern und reden über Dinge, von denen sie insgeheim oft überfordert sind. Sie treffen Entscheidungen, die denen nützen, deren Einfluss am größten ist. Das ist Demokratie in Deutschland 2012. Marina Weisband zeigt, dass es auch anders gehen kann: verständlich, ehrlich, menschlich und direkt.

Marina Weisband führt in »Wir nennen es Politik« vor Augen, dass Demokratie mehr Beteiligung fordert. Sie ist aufgewachsen in der untergehenden Sowjetunion, jüdischen Glaubens und im Internet zuhause. Dort hat sie es als Selbstverständlichkeit erfahren, jederzeit die eigene Meinung zu sagen und dies auch zu nutzen, gehört zu werden und Dinge zu verändern. In ihrem Buch entwickelt sie Ideen für ein politisches Betriebssystem, das verantwortungsvolle aber nicht machthungrige Politiker und sich an der Demokratie beteiligende, mutige Bürger fordert: Nur so können die Herausforderungen der Demokratie bewältigt werden. Ein Plädoyer für die Politik und ein Aufruf zum Mitmachen.

Beschreibung von Klett-Cotta

 

Ausgewählte Videos und Auftritte